Publikationen

Publikationen, Hausarbeiten, Studienprojekt (Meta-OPAC) und Abschlussarbeit aus meinem Studium der Bibliothekswissenschaft und Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin.


Gerrit Gragert und Matthias Kaun

Ein Single-Sign-On-Verfahren für virtuelle Fachbibliotheken und FIDs am Beispiel von CrossAsia

erschienen in  ABI Technik Zeitschrift für Automation, Bau und Technik im Archiv-, Bibliotheks- und Informationswesen (Band 36, Heft 3 (Sep 2016))


Gerrit Gragert und Matthias Kaun

Ein Single-Sign-On-Verfahren für virtuelle Fachbibliotheken und FIDs am Beispiel von CrossAsia

Webcast im Rahmen von #bibcast 2016

Präsentation auch unter http://de.slideshare.net/GerritGragert/ein-singlesignonverfahren-fr-virtuelle-fachbibliotheken-und-fids-am-beispiel-von-crossasia

CrossAsia, konzipiert als Virtuelle Fachbibliothek Ost- und Südostasien, bietet seit mehr als zehn Jahrender Fachcommunity neben vielen eigenen Angeboten auch den Zugang zu lizenzierten Inhalten unter einer Oberfläche. Bislang erhielten Nutzerinnen und Nutzer dazu nach ihrer Registrierung ein eigenes Login mit Passwort, mit dem sie alle Angebote gemäß eines Rollen- und Rechtekonzepts nutzen können. In einem weiteren Schritt wurde nun die nahtlose Integration der CrossAsia-Angebote in die jeweilige Arbeitsumgebung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorangetrieben. Verankert in der deutschen Shibboleth-Föderation ist es den CrossAsia-Nutzerinnen und –Nutzern nun möglich, in einem webbasierten Single-Sign-On mit dem Login bei ihrer Heimateinrichtung alle Angebote von CrossAsia ohne gesonderte Eingabe von Nutzernamen und Passwort aufzurufen.Das dazu eingeführte technische Verfahren nutzt spezielle Features der Shibboleth-Software, die in diesem Zusammenhang erstmalig in Deutschland eingesetzt werden. Daher kann dieses Verfahren auch problemlos von anderen Plattformen bzw. Fachinformationsdiensten nachgenutzt werden.Der Vortrag soll das technischeVerfahren kurz und verständlich darstellen und die Einbindung in die CrossAsia-Plattform beschreiben. Es sollen die Möglichkeiten der Nachnutzung erläutert und die Schwierigkeiten hinsichtlich einer eindeutigen Nutzeridentifikation im Spannungsfeld mit dem Datenschutz diskutiert werden.


Gerrit Gragert und Wolfgang Pempe

Mit verteilten Rollen: Attribute Authorities in der DFN-AAI

erschienen in den DFN-Mitteilungen Ausgabe 87, November 2014, S. 17ff


Gerrit Gragert

Das Open-Archives-Initiative Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH) als Grundlage für den Austausch von Datenbank-Hilfetexten – Ein Vorschlag

erschienen in B.I.T.online Heft 1/2005


Magisterarbeit (Bibliothekswissenschaft)

Konzeption und Entwicklung eines robotergestützten Informationssystems auf dem Gebiet der Information und Dokumentation

Betrachtet man das World Wide Web (WWW) vom dokumentarischen Standpunkt als Dokumentenspeicher von nur schätzbarer Größe, so stellt sich sehr rasch die Frage nach der Nutzbarkeit der angebotenen Informationen. Der Zugang über Suchmaschinen wie z.B. AltaVista oder Verzeichnisse wie z.B. Yahoo erweist sich als entweder zu unpräzise (AltaVista) oder sehr unvollständig (Yahoo), so daß die Notwendigkeit neuer Suchinstrumente zum einfachen Auffinden von fachlichen bzw. wissenschaftliche Informationen deutlich wird.

Diese Arbeit soll kurz einige Ansätze für neue Suchinstrumente (GERHARD, ANTONIUS) mitsamt deren Grundprinzipien vorstellen, bevor im Hauptteil auf die Konzeption und Entwicklung einer ähnlich gearteten Suchmaschine speziell für den Bereich Information/ Dokumentation/ Bibliothek eingegangen wird. Diese Suchmaschine verfügt über die Fähigkeit, Dokumente aus dem WWW automatisch inhaltlich zu analysieren, um so entscheiden zu können, welche Webseiten indexiert werden sollen und welche nicht. Davon vorgestellt werden sollen grundlegende Mechanismen wie die Syntax der Anfragesprache, das verwendete Rankingverfahren und als ein Schwerpunkt die Vorgehensweise bei der automatischen inhaltlichen Analyse von Dokumenten.

Nach diesem vorwiegend theoretischen Teil wird die Implementation der Suchmaschine vorgestellt, die ausschließlich in der Programmiersprache JAVA erfolgte.


 Bibliothekswissenschaft

Rankingverfahren bei Internet-Suchmaschinen

Bei der Suche in „großen“ Internet-Suchmaschinen wie AltaVista oder HotBot wird dem Nutzer die Ergebnismenge in sortiert Form ausgegeben. Die Suchmaschinen versuchen, vermeintlich relevante Dokumente in bezug auf die aktuelle Anfrage zu Beginn der Trefferliste auftauchen zu lassen. Dabei spricht man von Ranking. Der Text stellt an den beiden genannten Suchmaschinen AltaVista und HotBot examplarisch einige der zum Ranking verwendeten Mechanismen dar.

Wandel der Informationsdienstleistung durch elektronisches Publizieren

Durch die schon fast revolutionäre Verbreitung der Computertechnik auf allen denkbaren Gebieten innerhalb der letzten 20 Jahre findet – auch im Zuge der verbreiteten Nutzung des Internets als Informationsmedium – die Möglichkeit, Dokumente Zeitschriften und sogar Bücher neben oder statt dem konventionellen Printweg auch elektronisch zu publizieren immer größeren Zuspruch. Der Text beschäftigt sich mit der Entwicklung und den verschiedenen Formen des elektronischen Publizierens und betrachtet insbesondere die neuen Möglichkeiten, aber auch Schwierigkeiten, die sich Informationsvermittlungsstellen mit dieser neuen Technik stellen.

Der Meta-OPAC Berlin-Brandenburg : Konzeption, Entwicklung & Implementation

Der Meta-OPAC wurde als studentisches Projekt am Institut für Bibliothekswissenschaft der Humboldt-Universität Berlin entwickelt. Mit seiner Hilfe ist es möglich, in mehreren Bibliotheken der Region, die ihren OPAC über das World-Wide-Web zugänglich gemacht haben, gleichzeitig zu recherchieren. Der vorliegende Text behandelt überblicksartig Vorbilder wie den Karlsruher virtuellen Katalog (KVK) oder geplante Projekte auf diesem Gebiet wie die Suchmaschine des Kooperativen Bibliotheksverbunds Berlin-Brandenburgs (KOBV). Ausführlich wird der Aufbau und die Arbeitsweise des in der Programmiersprache JAVA entwickelten Meta-OPACs erläutert sowie bestehende Probleme aber auch Erweiterungsmöglichkeiten diskutiert.


 Informatik

Programmierung von Java-Applets

Die Programmiersprache Java bietet die Möglichkeit, spezielle Anwendungen zu programmieren, die in HTML-Seite eingebettet und so weltweit über das WorldWideWeb geladen und auf dem Client-PC ausgeführt werden können. Wie man Applets programmiert und sie in eine Webseite einbindet, beschreibt dieser Text. Zusätzlich werden Unterschiede zu Java-Apllications dargestellt und Sicherheitsbarrieren erlätert.

Parallelität in Datenbanken : I/O-Parallelität und Data Placement

Aspekte wie die Größe einer Datenbank oder die Steigerung der Geschwindigkeit eines Datenbanksystems machen es nötig, über Parallelisierungsmöglichkeiten nachzudenken. Einen großen Anteil in der Bearbeitungszeit einer Anfrage macht das Lesen (und Schreiben) der Daten von der Festplatte aus. Dieser Text beleuchtet zwei Methoden, hier Parallelitäten zu nutzen. Zum einen ermöglicht der Einsatz eines Redundant Array of Inexpensiv Disks (RAID), viele kleinere oder auch wenige große Lese- und Schreiboperationen parallel auszuführen. Dazu ist die Partitionierung der im RAID gespeicherten Files nötig. Außerdem müssen die einzelnen Partitionen der Files so auf den Platten des Arrays verteilt werden, daß eine möglichst gleichmäßige Lastenverteilung entsteht. Weiterhin ist wichtig, Methoden zur Fehlerkorrektur bereitzuhalten, da die Fehlerhäufigkeit in RAIDs durch die Nutzung vieler Platten wesentlich höher ist als bei der Nutzung von nur einer Platte.

Zum anderen kann auch eine Fragmentierung der Daten auf Ebene des Datenbanksystems durchgeführt werden. Es existieren Algorithmen, um eine Relation sowohl horizontal als auch vertikal zu fragmentieren. Dabei wird vor allem nach nutzungsspezifischen Kriterien vorgegangen. Das Problem der Allokation der Fragmente steht dabei nicht so sehr im Vordergrund wie bei den Disk-Arrays. Ein abschließender Vergleich zwischen beiden Methoden beleuchtet einige Kriterien zur Auswahl des einen oder anderen Vorgehensweise.

Wissen als Ware: Copyright, Patentrecht und andere Schutzzonen

Mit der freien und weltweiten Verfügbarkeit von Information und Wissen (und dem zunehmenden Handel mit dieser „Ware“) stellt sich auch die Frage nach dessen Schutz. Der Text beschreibt die existierenden Schutzmöglichkeiten des Copyrights, des Urheberrechts und des Patentrechts, beschreibt deren historische Entwicklung und beleuchtet vor allem die Unterschiede.